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DIE LAGE
Eine Klasse für sich
Harvestehude ist ein Stadtteil mit hoher Lebensqualität mitten in der Stadt. Das strahlende Weiß an den Fassaden der zahlreichen Altbauten, Herrschaftshäuser und Villen im Historismus und Jugendstil prägt das Bild im Stadtteil. Dazu das Grün der Gärten, Parks und Grünanlagen. Aufgrund seiner Lage zwischen Außenalster und Isebekkanal ist Harvestehude seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine bevorzugte Wohngegend in Hamburg.
Der Nonnenstieg 7 grenzt rückwärtig an das Grundstück von St. Nikolai, eine der fünf Hamburger Hauptkirchen am Harvestehuder Weg. Sie wurde erst 1962 eingeweiht und gilt als die Nachfolgerin der 1943 ausgebombten Nikolai-Kirche in der Hamburger Altstadt.
Lebensqualität pur
Der im Osten des Stadtteils direkt an der Außenalster gelegene Alsterpark (auch Alstervorland genannt) wurde anlässlich der Internationalen Gartenbauausstellung 1953 angelegt. Dazu wurden die zuvor bis an die Außenalster reichenden Privatgrundstücke von der Stadt erworben. Hierzu zählt auch der Eichenpark. Weitere für Sie fußläufig erreichhbare Parks im Stadtteil sind der Innocentiapark, der Bolivarpark sowie der im Norden an der Alster gelegene Heilwigpark. Von den Grünanlagen am Ufer der Außenalster bietet sich ein herrlicher Blick übers Wasser und auf die Alsterschiffe, Segler, Stand Up Paddler und Ruderer.
Der Isemarkt
Entlang des Isebekkanals findet zweimal wöchentlich der legendäre und beliebte Isemarkt mit seinem vielfältigen Einkaufangebot und kulinarischen Genüssen statt, der sich unter dem Hochbahn-Viadukt an der Isestraße bis zur U-Bahnstation Eppendorfer Baum zieht. Der Markt findet seit 1949 an dieser besonderen Stelle statt und soll mit einer Länge von 970 Metern Europas längster Freiluftmarkt sein. Markttage sind jeweils dienstags und freitags von 8:30 bis 14 Uhr.
Verkehrsanbinbung
Durch die U-Bahn-Linien U1 am Klosterstern und U3 am Eppendorfer Baum wie auch die über die Streekbrücke bzw. den Harvestehuder Weg verlaufende Buslinie 19, die den Mittelweg entlang führt, besteht vom Nonnenstieg aus eine günstige Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz.
Alster, Parks und Freizeitglück
Im Herzen von Harvestehude
HARVESTEHUDE
Vom Klosterbesitz zum umworbenen Villenviertel
Die Zisterzienserinnen-Abtei wurde um 1245 im Dorf Herwardeshude am Pepermölenbek gegründet, gelegen an der westlichen Grenze des heutigen St. Pauli. Damals galt diese noch dünn besiedelte Gegend als unsicher und so zogen die Klosterfrauen schon 1295 an die Alster, in das Gebiet, wo heute noch Straßennamen wie Frauenthal, Abteistraße, Nonnenstieg und Klostergarten an das fromme Haus erinnern.
Sie behielten den Namen ihres Klosters bei und so entstand die Ortsbezeichnung Harvestehude. Die Nonnen begaben sich unter den Schutz des Hamburger Rats. 1832 wurde das Vermögen des Johannis-Stifts und damit auch die dazugehörigen Landgebiete, der Hamburger Verwaltung direkt unterstellt. Nach der Aufhebung der Torsperre 1861 wurde Harvestehude zu einem attraktiven Stadterweiterungsgebiet. Die bereits vorhandenen Landhäuser und Villen gaben den Takt vor, als 1866 ein Konsortium das Klosterland kaufte und großzügig schachbrettartig parzellierte. An den Verkauf war ausdrücklich die Bedingung geknüpft worden, bei der Bebauung keine kleinen Wohnungen, Handwerksbetriebe, Fabriken oder Gastwirtschaften zuzulassen. So entstanden weitere Villen – sogenannte „Stadthäuser“ und großbürgerliche Etagenhäuser.
Erst seit 1962, als die in der Innenstadt von Bomben zerstörte Hauptkirche St. Nicolai am nördlichen Ende des Harvestehuder Wegs neu errichtet worden war, gibt es wieder eine kirchliche Nutzung am Rande des ehemaligen Klosterlandes.
Quelle: Stiftung Historische Museen Hamburg